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DAS Pressemeldungen

KW 19: Die Piraten und die SPD

 

 

DAS Pressespiegel vom 05.05.12 - 11.05.12

 

 

(Links zu den Originalbeiträgen, keine Haftung der DAS e.V.!)


Die Piraten im Auge des Hypes - mit nichts beschäftigen sich Deutschlands Medien derzeit so intensiv wie mit den Politfreibeutern. Doch unter unserer Überschrift geht es diesmal um die echten Piraten vor Somalia. Auch die deutsche Bundeswehr darf sie nun an Land - genauer gesagt gesagt: am Strand - bekämpfen. Das hat der Bundestag am Donnerstag mit der Ausweitung des Bundeswehr-Mandates für die ATALANTA-Mission am Horn von Afrika beschlossen. Allerdings erst nach einer hitzigen Debatte und gegen die Stimmen der SPD. Das ist eine Zäsur: Erstmals gab es für einen internationalen Kampfeinstatz der Bundeswehr keine breite, parteiübergeifende parlamentarische Mehrheit. Dabei hatte der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier seiner Fraktion noch eine Enthaltung (wie dieses auch die GRÜNEN vornahmen) empfohlen. Er wurde düpiert. Die SPD-Fraktion finden den Einsatz zu gefährlich. Kommentatoren sehen die Entscheidung in etwas anderem begründet: dem Wahlkampf. So können sich Afrikapolitik und Innenpolitik vermischen ...

 

Wenig überraschend werden die weiteren Afrika-Nachrichten dieser Woche erneut von den anderen Krisenherden des Kontinents bestimmt: Südsudan/Sudan, Mali, Ägypten und Libyen. Besonders tragisch: In Timbuktu wurde Weltkulturerbe zerstört!

 

Algerien rückt nach relativer Abstinenz wieder etwas mehr in das Medienblickfeld: Grund sind die Wahlen!


Und sonst? Kommt es in Guinea Bissau zu einer internationalen Intervention? Wird der Ausnahmezustand in Tunesieen aufgehoben? Wer profitiert von den Rohstoffen in Mosambik? Ist ein neuer Krieg im Ostkongo wirklich "nicht so wichtig"? Und wer geht Marokkos Herrscher an die Wäsche?

 

Wir wünschen ein  Wochenende voller Antworten!


 


Mission Atalanta

Sudan/Südsudan

Mali

Ägypten

Algerien

Libyen


Und sonst?

 

Die Auswahl ans Links zu Afrika-relevanten Beiträgen in deutschen Medien kann keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Bislang werten wir nur die Online-Auftritte von welt.de, sueddeutsche.de, faz.net, spiegel.de, zeit.de, taz.de, tagesspiegel.de, ftd.de, nzz.ch und derstandard.at aus. Hinzu kommen einzelne Beiträge aus anderen nationalen und internationalen Medien. Wir hoffen, dies in Zukunft erweitern zu können.

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Aktualisiert (Montag, den 21. Mai 2012 um 11:13 Uhr)