KW 21: Ägypten hat gewählt
DAS Pressespiegel vom 19.05.12 - 25.05.12
(Links zu den Originalbeiträgen, keine Haftung der DAS e.V.!)
Ägyptens Schicksalswahl war das beherrschende Thema der Afrika-Medienwoche: Und während die Berichterstatter und Kommentatoren überwiegen die Freiheit und Fairness des Urnengangs lobten, herrscht allgemein Ernüchterung über den Ausgang der Präsidentenwahl: Muslimbruder oder Ex-Militär - Mohamed Morsi und Ahmed Shafik schaffen es in die Stichwahl: Doch was wird aus den Idealen vom Tahrir-Platz?
In Libyen ist der Lockerbie-Attentäter Megrahi an Krebs gestorben.
In Mali wurde der Übergangspräsident von wütenden Demonstranten verpügelt.
Ganz andere Sorgen hingegen hat Südafrikas Präsident Jacob Zuma. Ein sehr explizites Gemälde von Zuma mit heraushängendem Genital erregt im wahrsten Sinne des Wortes die Gemüter und wird zu einer Bewährungsprobe für die Freiheit der Kunst.
Und sonst? Afrikas bester Bürgermeister kommt aus Algerien. Dem Ex-Diktator des Nachbarlands Tunesien droht indes die Todesstrafe - ob es Ben Ali im Exil kümmert? Guinea-Bissaus Putschisten lenken ein wenig ein und Kenias Wunderläufer laufen: gedopt? Im deutschen Auswärtigen Amt gibt es einen Wechsel beim Posten des Afrika-Beauftragten und zwei afrikanische Botschafter in Berlin erklären, was Griechenland von Afrika lernen kann.
Wir wünschen ein langes und sonniges Pfingstwochenende!
Ägypten
- Der Kennedy der Extremisten (welt.de, 19.05.)
Ägyptens Radikale stellen sich hinter den moderaten Islamisten Abul-Futuh.
- Ägyptens Festival der Redefreiheit (zeit.de, 21.05.)
In dieser Woche wählt Ägypten seinen neuen Präsidenten. Nach 60 Jahren Diktatur sind die Debatten im Wahlkampf so frei wie nie zuvor.
- "Der neue Präsident wird nicht liefern können" (tagessspiegel.de, 22.05.)
Gilles Kepel, einer der renommiertesten Experten Frankreichs für den Nahen und Mittleren Osten, fürchtet aufgrund der Wirtschaftslage schon bald schwere Revolten in Ägypten. Zugleich sieht er aber in dem Land die Kapazität, langfristig eine Demokratie zu etablieren.
- "Die Zeit ist auf der Seite der Demokratie" (tagesspiegel.de, 22.05.)
Er war Sprecher der Revolutionsjugend und sitzt nun im neuen ägyptischen Parlament. Der Jurist Ziad al Eleimi ist überraschend optimistisch, was die politische Zukunft Ägyptens angeht - obwohl er glaubt, dass der Militärrat den nächsten Präsidenten bestimmen wird.
- "Die Zeit der Pharaonen ist vorbei" (welt.de, 23.05.)
Die Ägypter wählen einen neuen Präsidenten. Islamisten und Ex-Mubarak-Männer kämpfen um die Macht - wer sie erringt, ist aber völlig unklar. Von Amira El Ahl
- Widersprüchliche Umfragen (welt.de, 23.05.)
In den Meinungsumfragen, auch sie ein Novum in der ägyptischen Geschichte, lieferten sich Amr Mussa und Abdel Moneim Abul-Futuh bisher ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch mittlerweile scheint sich die Stimmung gewandelt zu haben.
- Der Islamist, der Ägyptens Präsident werden will (welt.de, 23.05.)
Ägypten wählt einen neuen Präsidenten. Die besten Chancen haben der ehemalige Außenminister Amr Mussa – und der ehemalige Muslimbruder Abul-Futuh. Exilägypter haben schon überwiegend für ihn gestimmt.
- Ägyptens Militär kämpft um seine Handelsmacht (spiegel.de, 23.05.)
Sie betreibt Bäckereien und Tankstellen, Nudelfabriken und Luxushotels: Ägyptens Armee ist eine gigantische Wirtschaftsmacht - und will es auch nach der heutigen Wahl bleiben.
- Warum Ägypter die Überraschung lieben (spiegel.de, 23.05.)
Eine Prognose wagt keiner, der Ausgang der Präsidentschaftswahl in Ägypten ist völlig offen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes steht nicht schon vor der Wahl fest, wer künftig regieren wird. Die Bürger drängen an die Urnen - und können der Ungewissheit nur Gutes abgewinnen.
- Ernüchtert vor der Wahl (faz.net, 23.05.)
Die Opposition in Ägypten ist gespalten: Ein Teil des Bündnisses vom Tahrir-Platz boykottiert die Wahlen. Manche unterstützen den Kandidaten der traditionellen Linken, andere den unabhängigen Islamisten Abd al Monem Abul Futuh.
- Sechshunderfünfzig Sphinxstatuen und keine Schlange (faz.net, 23.05.)
Alles tot auf dem Nil: Ein Jahr nach dem Ende der ägyptischen Revolution kämpft besonders der Kreuzfahrttourismus auf dem Nil immer noch mit dem schlechten Image des Landes.
- "Ich bin ein toter Mann" (sueddeutsche.de, 23.05.)
Seine Website hätte ihn fast das Leben gekostet: Weil der ägyptische Blogger Maikel Nabil Sanad die Armee kritisierte, verhängte der Militärrat eine drakonische Strafe über ihn. Kurz vor der Präsidentschaftswahl will sich Sanad aus der Schusslinie nehmen - und verlässt sein Land.
- Duell der Ideen (tagesspiegel.de, 23.05.)
Der Präsidentschaftswahlkampf in Ägypten war ernsthaft, fair und gewaltlos – nun steht eine Richtungsentscheidung bevor.
- Ägyptens Sehnsucht nach dem starken Mann (spiegel.de, 24.05.)
Entführungen, Raub und Diebstahl: Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten seit der Revolution in die Höhe geschossen. Ein entscheidender Faktor bei der ersten freien Präsidentschaftswahl - die Bürger wollen einen starken Mann an der Spitze, der für Sicherheit, Recht und Ordnung steht.
- "Alle Kandidaten sind Marionetten des Militärs" (sueddeutsche.de, 24.05.)
Was Ägypter über die Präsidentschaftswahl denken.
- "Wir haben einen Traum wahrgemacht" (zeit.de, 24.05.)
Die Euphorie über die erste freie Präsidentschaftswahl hält auch am zweiten Tag an, die Ägypter strömen zur Stimmabgabe.
- Kandidat der Muslimbrüder liegt in Führung (welt.de, 25.05.)
Ägypten steuert auf eine Stichwahl zwischen dem Muslimbruder Morsi und Mubaraks letztem Regierungschef Schafi zu.
- Mursi und Schafik treten in Stichwahl an (spiegel.de, 25.05.)
Islamist gegen Ex-Militär: Bei der Präsidentenwahl in Ägypten kommt es zu einer Stichwahl. Der Kandidat der Muslimbrüder wird Mitte Juni gegen den letzten Regierungschef Mubaraks antreten.
- Lückenbüßer mit Chancen auf die Präsidentschaft (sueddeutsche.de, 25.05.)
Er gilt als Hardliner, als verbissener Israel-Gegner und Anhänger eines islamischen Staates - und er könnte bald in der Stichwahl um das Präsidentenamt in Ägypten stehen: Mohammed Mursi ist strammer Parteisoldat der Muslimbrüder. Doch um als Staatsoberhaupt erfolgreich zu sein, müsste er sich in Teilen von ihnen distanzieren.
- Ein Muslimbruder, ein Militär (taz.de, 25.05.)
Im ersten Wahlgang liefern sich ein Islamist und ein Vasall des alten Diktators ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Präsidentschaft. Liberale Ägypter sind darüber entsetzt.
Libyen
Somalia
- Deutsche Islamist schloss sich Terrorgruppe an (spiegel.de, 23.05.)
Der aus Bonn stammende Islamist Andreas M. hat sich der radikalislamischen somalischen Schabab-Miliz angeschlossen.
- Regierung und AU vertreiben Shabaab-Milizen aus wichtiger Stadt (derstandard.at, 25.05.)
Schlag gegen Islamisten in Somalia - Truppen marschieren in Hochburg Afgoye ein.
Mali
- Aufgebrachte Demonstranten verletzen Präsidenten (spiegel.de, 22.05.)
Heftige Ausschreitungen in Mali: Zwei Monate nach dem Militärputsch wurde der Übergangspräsident Traoré von Demonstranten verletzt.
- Angriff auf den malischen Präsidenten (faz.net, 22.05.)
Malis Übergangspräsident Traoré ist von Demonstranten in seinem Büro überfallen und bewusstlos geschlagen worden. Am Dienstag konnte er das Krankenhaus aber schon wieder verlassen.
- Malis Krise weitet sich aus (sueddeutsche.de, 22.05.)
Mali ist ein von Rebellengruppen gespaltes Land. Im Norden rufen Tuareg und Islamisten einen eigenen Staat aus, im Süden putscht die Armee. Nun droht sich die humanitäre Katastrophe auf die Nachbarländer auszuweiten.
- "Wir wollen unseren eigenen Staat" (taz.de, 24.05.)
Der Staat Azawad, den Rebellen in Mali ausgerufen haben, begeistert geflohene Tuareg in Burkina Faso. Nicht aber die Nachbarn. Ein Besuch bei Tuareg-Flüchtlingen.
Südafrika: Zuma und pikante Kunst
- Pikantes Porträt (sueddeutsche.de, 25.05.)
"Menschliche Würde, besonders schwarze Würde müssen in diesem Land respektiert werden." Ein Künstler malt in Südafrika ein Bild von Präsident Jacob Zuma - mit aus der Hose hängendem Genital. Der Streit darüber reißt in der Bevölkerung alte Wunden auf.
- Zumas Schwanz erregt die Nation (taz.de, 22.05.)
Aus für umstrittenes Gemälde von Staatschef Zuma mit heraushängendem Penis: Während vor Gericht eine ANC-Klage verhandelt wird, zerstören Galeriebesucher das Bild.
Und sonst?
- Verstärkter Kampf gegen den Hunger in Afrika (faz.net, 19.05.)
Zum Auftakt des Doppelgipfels von G8 und Nato in Camp David hat der amerikanische Präsident Obama dazu aufgerufen, den Kampf gegen Nahrungsmittelknappheit in Afrika zu verstärken. Dieses Thema müsse „im Vordergrund der globalen Entwicklungszusammenarbeit“ stehen, sagte er.
- Weit und breit keine Oper (faz.net, 19.05.)
Fast alle Bilder, die wir von Afrika kennen, haben wir gemacht. Das wollte Christoph Schlingensief ändern. Deshalb entsteht dort ein Dorf und bald auch ein Festspielhaus. Bundespräsident a.D. Horst Köhler besucht es in Burkina Faso.
- Reinemachen in Gambia - ein Land räumt auf (welt.de, 19.05.)
In Gambia wird regelmäßig und kollektiv der Staubwedel geschwungen. Jeden letzten Samstag im Monat wird in dem kleinen Staat im Westen Afrikas der allgemeine Putztag "Cleaning Day" ausgerufen.
- Tischgespräch: David von Reybrouck (welt.de, 19.05.)
Das Erbe des Kolonialismus: Der belgische Kongo-Chronist isst mit den Händen und verputzt eine Platte gebratenen Lamm.
- "Bester Bürgermeister Afrikas" (derstandard.at, 19.05.)
Khatir Mouhib, Bürgermeister desalgerischen Badeortes Zeralda, kämpft gegen die lokale Mafia und landete deswegen im Gefängnis
- Wenn Schwabbelfrau auf feste, schwarze Körper trifft (welt.de, 20.05.)
Bei den Filmfestspielen in Cannes sorgt ein Film des Österreichers Ulrich Seidel für Auf- und Zusehen: In "Paradies: Liebe" macht eine alleinerziehnde Mutter in Kenia Urlaub – und trifft auf Loverboys.
- Zwei Sekunden Angst - Tauchen mit dem Weißen Hai (welt.de, 20.05.)
An kaum einer Küste schwimmen so viele Weiße Haie wie vor Südafrika.
- Schatten über Kenias Wunderläufern (ftd.de, 20.05.)
Entzauberte Leichtathletik-Nation: Zwei Monate vor den Olympischen Spielen in London fällt laut einem Bericht der ARD-"Sportschau" ein Dopingverdacht auf die kenianischen Läufer. Reporter kaufen in Kenia Epo in der Apotheke.
- Deal mit dem Chefplaner des Massenmörders (spiegel.de, 21.05.)
Er soll den Massenmord in Uganda mitgeplant haben, jetzt soll er seinen Chef Joseph Kony verraten: Kriegsverbrecher Caesar Acellam könnte einer Strafe entgehen, wenn er gegen seinen Warlord aussagt. Offenbar hat ihm die ugandische Regierung diesen Deal angeboten - zum Entsetzen der Uno.
- Gruppenvergewaltigung im Gefängnis (taz.de, 21.05.)
Human Rights Watch dokumentiert die Horrorerlebnisse kongolesischer Migrantinnen in angolanischer Abschiebehaft. Die Massenabschiebungen gehen weiter.
- Blutige Menschenjagd auf Kongolesen in Harburg (welt.de, 21.05.)
Ein Kongolese wird von einer Männergruppe aus einem Fahrzeug gezogen und schwer verletzt. Er überlebte vermutlich nur, weil couragierte Zeugen eingriffen. Die Angreifer kamen wieder frei.
- Sarkozy und die Suche nach dem Platz an der Sonne (derstandard.at, 21.05.)
Es ist still geworden um Frankreichs abgewählten Präsidenten Nicolas Sarkozy. Nur die marokkanische Presse kümmert sich noch um ihn, denn Sarkozy befindet sich derzeit im Reich von Mohamed VI. in Urlaub.
- Das rote Gold Südafrikas (welt.de, 22.05.)
Zu Besuch in der Heimat des Rooibos-Tees.
- "Entwicklungshilfe macht einen riesigen Unterschied" (welt.de, 22.05.)
Afrikas Menschen profitieren kaum von Rohstoffen ihrer Länder, Entwicklungshilfe versickert oft in dunklen Kanälen. Michael Elliott, Präsident der Entwicklungshilfe-Lobbyorganisation One, über Auswege.
- 65 Verschüttete warten auf Rettung (spiegel.de, 22.05.)
65 Männer sind nach einem Minenunglück in Simbabwe unter Tage eingeschlossen.
- Die Rückkehr der Kolonialherren (faz.net, 22.05.)
Seitdem Portugal in der Wirtschaftskrise steckt, wandern nicht mehr Afrikaner aus Moçambique in das Land der einstigen Kolonialmacht aus, sondern Portugiesen in die frühere Kolonie. Willkommen sind die Neuankömmlinge nicht.
- "Wer aus dem Senegal kommt, wird als Neger beschimpft" (zeit.de, 22.05.)
Rechtsextreme Ansichten gelten in Sachsen-Anhalt als normal, sagt Rechtsextremismus-Experte David Begrich. Aber in den Städten sind Migranten selbstbewusster geworden.
- "Gott beschützt uns" (taz.de, 22.05.)
75.-76. Tag Kongo-Kriegsverbrecherprozess
- Allein gegen die Mafia (taz.de, 22.05.)
Der algerische Bürgermeister Khatir Mouhib versuchte, die Korruption zu bekämpfen. Er landete im Gefängnis. Jetzt ist er berühmt – und machtlos.
- Gewalt im Kongo: Eine Mahlzeit aus Blättern ins Luxus (taz.de, 22.05.)
Die Regierungsarmee bekämpft Tutsi-Rebellen, ruandische Hutu-Milizen verstärken ihre Angriffe im Landesinneren. Die humanitäre Situation wird immer dramatischer.
- Bouba Kabas Weg aus der Wut (zeit.de, 23.05.)
Selbstbewusst lebt der 22-jährige Bouba Kaba heute in Berlin. Dabei hat ihn die Stadt wenig tolerant und weltoffen empfangen.
- Portfolio: Vorsicht bei Grengängen (ftd.de, 23.05)
Wenig entwickelten Länder wie Nigeria, Vietnam oder Kasachstan bieten Investoren große Chancen. Privatanleger sollten jedoch aufpassen.
- Staatsanwalt fordert Todesstrafe für Ben Ali (spiegel.de, 24.05.)
Auf seinen Befehl starben im Arabischen Frühling Hunderte Demonstranten - nun muss Tunesiens Ex-Machthaber Ben Ali selbst um sein Leben fürchten. In der Heimat droht ihm die Todesstrafe. Doch dafür müssen ihn die Behörden erst erwischen: Der Despot sitzt im Luxus-Exil in Saudi-Arabien.
- Belesene Braut am Mittelmeer (spiegel.de, 24.05.)
Einst wurde in Alexandria das Wissen der Welt gehortet: Die historische Bibliothek hat mittlerweile eine moderne Nachfolgerin gefunden, die Touristen anziehen soll - etwa mit dem größten offenen Lesesaal der Welt.
- Burning Man - in Afrika (BILDERGALERIE, faz.net, 24.05.)
Einmal im Jahr treffen sich Selbstdarsteller und Lebenskünstler in der Karoo-Wüste Südafrikas zum AfrikaBurn-Festival und feiern genauso ausgelassen wie beim großen Vorbild – dem amerikanischen „Burning Man“.
- Guinea-Bissau: Putschisten geben auf (taz.de, 24.05.)
Die Militärs geben die Macht an eine Übergangsregierung ab, Westafrika schickt eine Eingreiftruppe. Einen Teilerfolg erringen sie dennoch.
- Hilfe für Europa (tagesspiegel.de, 24.05.)
Griechenland könnte von Afrikas Süden lernen, meinen zwei afrikanische Diplomaten – und sorgen sich um Mali.
- Politik als Kunst des Persönlichen (tagesspiegel.de, 24.05.)
Walter Lindner war die ideale Besetzung als Afrikabeauftragter. Seine Nachfolge wird im Juli Egon Kochanke antreten.
- Weltgrößte Teleskopanlage entsteht in Südafrika und Australien (spiegel.de, 25.05.)
Die Pläne für den Bau des bislang größten Radioteleskops nehmen Gestalt an: Das Square Kilometre Array soll sowohl in Südafrika als auch in Australien aufgestellt werden. Mit der Einigung endet eine monatelange Debatte.
- Salomon unterm Sternenhimmel (faz.net, 25.05.)
Es war ein Kampf um Titanen: 3000 Antennen bilden ein Riesenteleskop, wie man es noch nie gesehen hat. Jetzt ist klar, wo es gebaut wird: in Südafrika und Australien.
- Musoni und die Diamanten im Koffer (taz.de, 25.05.)
78. Tag im Kongo-Kriegsverbrecherprozess
- Kisten voller Geldscheine begraben (taz.de, 25.05.)
Erstmals wird ein Minister der abgewählten Regierung in Sambia wegen Korruption verurteilt – zu 2 Jahren Zwangsarbeit. Er hatte zwei Stahlkisten mit Geld einfach vergraben.
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