KW 32: Fortschritt und Rückschlag

Pressespiegel vom 3.8. - 10.8.

Friedensabkommen zwischen Regierung und Rebellen im Südsudan unterzeichnet

 

Am vergangenen Sonntag unterzeichneten der südsudanesische Präsident Salva Kiir und der Rebellenführer Riek Machar ein Friedensabkommen, welches das Ende des Bürgerkriegs herbeiführen soll. Seit Juni besteht eine Waffenruhe in den fünf Jahre andauernden Kämpfen. Machar wurde zum Vizepräsidenten ernannt und wird an der Seite von Kiir innerhalb von drei Monaten eine Übergangsregierung bilden, die die Macht zwischen den Konfliktparteien drei Jahre lang teilen soll. Das Abkommen wurde in Sudans Hauptstadt Khartum unter Vermittlung des sudanesischen Präsidenten al-Bashir sowie weiteren Staatsoberhäuptern aus Kenia, Uganda und Dschibuti, unterzeichnet. Neben anderen Rebellen wurde Machar von Kiir begnadigt und darf nun wieder aus dem Hausarrest in Südafrika, wo er sich seit seiner Flucht 2016 befand, in den Südsudan zurückkehren. Machar und Kiir verbindet eine Geschichte politischer Zusammenarbeit, da Machar bereits nach der Unabhängigkeit vom Sudan im Jahre 2011 als Vizepräsident diente, jedoch durch einen missglückten Coup den Bürgerkrieg provozierte.

 

Unruhen in Äthiopien

 

Am Freitag brachen in der äthiopischen Region Somali Unruhen aus, nachdem die äthiopische Armee versucht hatte, den umstrittenen Regionalpräsidenten Abdi Illey zu verhaften. Die Region wird seit zwei Jahrzehnten von Unruhen heimgesucht. Als die paramilitärische Somali-Regionalpolizei eingriff, musste sich die Armee zunächst zurückziehen. Am Wochenende kam es vor allem in der regionalen Hauptstadt Jijigas zu bewaffneten Unruhen und Gewaltausbrüchen. Es ist die Rede von einem Mob, der plündernd durch die Straßen der Stadt zog und sich auf ethnische Minderheiten konzentrierte. Die Zahl der Toten variiert in den Berichten zwischen 12 und 30 Personen. Montag trat Regionalpräsident Illey nach 13 Jahren im Amt auf Drängen des Militärs zurück. Sein Nachfolger soll der Finanzchef Ahmed Abdi Sheikh Mohamed werden. Am gleichen Tag kam die äthiopische Armee in die Stadt, um Sicherheit zu gewährleisten. Derzeit lässt sich noch nicht absehen, ob auf diese Weise die Krise in der äthiopischen Region beendet werden kann.

 

 

Und sonst?

 

Das nigerianische Teams Naija Cybersec Force erlangte den achten Rang in der Qualifikationsrunde für die Olympischen Spiele der Hacker, den Global Cyberlympics. Der 12-stündige Wettkampf der Vorrunde am vergangenen Samstag wurde zwischen 134 Teams aus der ganzen Welt ausgefochten, einschließlich 25 Teams aus Afrika. Die Nigerianer belegten Platz 1 in der Regionalwertung der Kontinente und erreichten als einzige afrikanische Mannschaft die Top Ten der Gesamtwertung. Das Finale findet am 13. September in den USA statt mit den jeweils zwei besten Teams eines jeden Kontinents. Für Afrika werden zwei nigerianische Teams ins Rennen gehen.

 

 

Äthiopien

 

DR Kongo

Mali

 

Namibia

 

Nigeria

 

Simbabwe

 

Somalia

Sudan

Südsudan

Zentralafrikanische Republik

Und sonst?

 

DAS Newsletter

DAS Pressemeldungen DAS Pressespiegel Veranstaltungen

 

Nutzungsbedingungen