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Afrikapost akutell: 10 Thesen für eine neue Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika - Gastbeitrag von Prof. Tetzlaff

Ende April hat Bundesminister Dr. Müller das neue Konzept „BMZ 2030" vorgestellt, das u.a. zum Ziel hat, „Maßnahmen und Mittel noch wirksamer und effizienter" einzusetzen. Mehr oder weniger zeitgleich mit der Vorstellung der neuen Strategie begann eine breitgefächerte Diskussion darüber, "welche Konsequenzen die Corona-Pandemie für die künftige Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere mit den Staaten Afrikas", haben sollte.

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Nr.
10

Afrikapost akutell: 10 Thesen für eine neue Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika - Gastbeitrag von Prof. Tetzlaff

Ende April hat Bundesminister Dr. Müller das neue Konzept „BMZ 2030" vorgestellt, das u.a. zum Ziel hat, „Maßnahmen und Mittel noch wirksamer und effizienter" einzusetzen. Mehr oder weniger zeitgleich mit der Vorstellung der neuen Strategie begann eine breitgefächerte Diskussion darüber, "welche Konsequenzen die Corona-Pandemie für die künftige Ausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere mit den Staaten Afrikas", haben sollte.

Wir freuen uns sehr, in der anliegenden „Afrikapost aktuell" zehn Thesen des Politologen und Afrikawissenschaftlers Rainer Tetzlaff vorstellen zu können, die sowohl das neue Konzept des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als auch die Folgen von Covid-19 für die Entwicklungszusammenarbeit reflektieren.


Nr.
9.2

Afrikapost aktuell: Covid-19: Wie stark ist Afrika betroffen? Daten, Gegenmaßnahmen, Szenarien

Seit Monaten hält Covid-19 die Welt in Atem. Auf dem afrikanischen Kontinent halten sich die Infektionszahlen derzeit noch in Grenzen. Während die Meinungen der Experten und Expertinnen darüber auseinandergehen, wie sich die Pandemie in Afrika weiter entwickeln wird, sind bereits eine Reihe von politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise zu spüren. Die Maßnahmen afrikanischer Regierungen zur Eindämmung der Pandemie haben weitreichende Konsequenzen für die wirtschaftliche Produktivität und den Alltag vieler Menschen. Die Afrikanische Union, die Weltbank und andere haben Szenarien entwickelt, die nicht nur die Folgen für die Wirtschaft zu beziffern versuchen, sondern auch die spezifisch afrikanischen Herausforderungen im Umgang mit der Pandemie identifizieren und Handlungsempfehlungen aussprechen.

Diese Ausgabe der „Afrikapost aktuell" ist als Momentaufnahme gedacht, nicht als abschließende Bewertung. Sie präsentiert Daten, Fakten und Szenarien zur Bedeutung der Corona-Pandemie für den afrikanischen Kontinent und gibt einen Überblick über die bereits angestoßenen Stützungsmaßnahmen. Das Interview mit Nicholas Opiyo schließlich, dem Deutschen Afrika-Preisträger 2017, schildert die Folgen der Pandemie aus der ganz persönlichen Sicht eines ugandischen Intellektuellen.


Nr.
9.1

Sonderpressespiegel: Covid-19 in Afrika

Seit das neuartige Coronavirus im Dezember 2019 erstmals in der Volksrepublik China identifiziert wurde, hat sich das Virus rasant auf der ganzen Welt verbreitet. Obwohl die offiziellen Infektions- und Todesfallzahlen auf dem afrikanischen Kontinent momentan noch vergleichsweise gering ausfallen, hat sich die Diskussion über Ausmaß und Bedeutung der Epidemie für die Länder Afrikas in den vergangenen Wochen immer stärker intensiviert.


Wir haben dies zum Anlass für einen „Sonderpressespiegel Covid-19 in Afrika" genommen, der einen Überblick darüber gibt, wie das Thema Coronavirus, seine Bedeutung für Afrika und Afrikas Beziehungen zum globalen Norden auf dem afrikanischen Kontinent diskutiert wird.


Nr.
8

Afrikapost aktuell: Ein Land am Scheideweg - Äthiopien vor den Wahlen 2020

Äthiopien steht im Fokus der internationalen Öffentlichkeit: Dem seit April 2018 regierenden Premierminister Dr. Abiy Ahmed Ali wurde am 10. Dezember der Friedensnobelpreis 2019 für die Demokratisierung des Landes am Horn von Afrika sowie seine Annäherung an den Nachbarn Eritrea verliehen.


Jedoch steht Abiy im eigenen Land stark unter Druck, da die Früchte der Reformpolitik weite Teile der Bevölkerung noch nicht erreichen. Es gibt großen Nachholbedarf bei der Industrialisierung des Landes sowie bei Investitionen, die dringend benötigte Jobs, vor allem für junge Menschen, schaffen sollen. Die volatile Sicherheitslage im Land, die von starken ethnischen Spannungen geprägt ist, stellt die Umsetzbarkeit der für Mai 2020 geplanten Wahlen in Frage. Dabei sind deren Durchführung und Ausgang zentral für Abiy und die Fortführung seines inklusiven Demokratisierungs- und Reformkurses unter dem Motto "medemer" (deutsch: zusammenbringen/versöhnen).



Nr.
7

Afrikapost aktuell: Chinas Afrika-Strategie - Masterplan statt Marshallplan?

Seit Anfang der 2000er Jahre wächst Chinas wirtschaftspolitisches Engagement auf dem afrikanischen Kontinent immens. 2008 überholte die asiatische Wirtschaftsmacht die USA als Afrikas wichtigsten Handelspartner. Mit dem dritten "Forum on China-Africa Cooperation" (FOCAC) 2018 wurde die Bedeutung des afrikanischen Kontinents für Chinas globale Ambitionen einmal mehr verdeutlicht.  

Die neue Afrikapost aktuell "Chinas Afrika-Strategie - Masterplan statt Marshallplan?" beleuchtet Chinas Engagement auf dem afrikanischen Kontinent und ordnet dieses in den Kontext der deutschen Afrikapolitik ein.


Nr.
7A

Afrikapost aktuell: Chinas Africa Strategy - Masterplan instead of Marshallplan?

Since the beginning of the 2000s, China's economic engagement on the African continent has grown tremendously. In 2008 the Asian economic power suceeded the US as Africa's most important trading partner. With the third "Forum on China-Africa Cooperation" (FOCAC) 2018, the importance of the African continent for China's global ambitions was highlighted once again.

The new Afrikapost aktuell "China's Africa Strategy - Masterplan instead of Marshallplan?" emphasizes China's involvement on the African continent and places it in the context of German Africa's politics.


Nr.
6

Afrikapost aktuell: Die Afrikanische Freihandelszone – Viel Lärm um Nichts oder Meilenstein der wirtschaftlichen Integration?

Am 30. Mai 2019 trat die potenziell größte Freihandelszone der Welt offiziell in Kraft : die African Continental Free Trade Area (AfCFTA), nachdem im April mit der Ratifizierung durch 22 afrikanische Staaten die notwendige Voraussetzung hierfür geschaffen worden war. Die Freihandelszone soll nach erfolgreicher Implementierung 1,2 Milliarden Menschen umfassen und insbesondere den innerafrikanischen Handel stärken.


Die neue Ausgabe der Afrikapost aktuell beschäftigt sich mit dem Status der Umsetzung des Abkommens und gibt eine erste Einschätzung, inwieweit die AfCFTA ihre Ziele erreichen kann.


Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Andreas Freytag von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und University of Stellenbosch sowie bei Peter Draper von der University of Adelaide für ihren Gastbeitrag.


Nr.
6a

The African Continental Free Trade Area - Much Ado about Nothing or Important Step to African Integration?

On 30 May 2019, the potentially biggest free trade area came officially into effect: the African Continental Freed Trade Area (AfCFTA), after securing ratifications of 22 African states in April this year.
AfCFTA, once fully implemented, shall comprise of 1.2 billion people and boost intra-African trade, making it the biggest free trade area in the world.


The new issue of Afrikapost aktuell assesses the current state of implementation of the AfCFTA as well as the possible achievement of its objectives.


We would like to express our sincere gratitude to Dr. Andreas Freytag, University of Jena and University of Stellenbosch, and Peter Draper, University of Adelaide for their guest contribution.


Nr.
5

Afrikapost aktuell: Afrika-Initiativen der Bundesregierung zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung

Spätestens seit der Compact with Africa Initiative im Rahmen der deutschen G20 Präsidentschaft ist die Förderung von privatwirtschaftlichem Engagement in und mit Afrika im Zentrum der deutschen Politik angekommen. Aktuell führt die Bundesregierung durch fünf Bundesministerien insgesamt neun größere diesbezügliche Initiativen durch.

Mit der neuen „Afrikapost aktuell“ bieten wir Ihnen einen tabellarischen Überblick über die aktuellen Afrika-Initiativen der Bundesregierung zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung.


Hier finden Sie die Ausgabe auf Englisch.

 


Nr.
4

Afrikapost aktuell: Ein Jahr Compact with Africa

Ein Jahr ist seit  der  Vorstellung der  G20 Compact with Africa-Initiative vergangen. Sie war wesentlicher Bestandteil der deutschen G20 Präsidentschaft und legt den Schwerpunkt auf die Förderung von privaten Investitionen und Infrastrukturentwicklung in Partnerländern in Afrika. Dies soll durch Maßnahmen zur Verbesserung der makroökonomischen, unternehmens- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen erreicht werden.  Damit soll die Implementierung der Agenda 2063 der Afrikanischen Union und die Agenda 2030 der UN unterstützt werden.


Hier finden Sie die Ausgabe auf Englisch.


Nr.
3

Afrikapost aktuell: Machtwechsel in Südafrika

Seit langem haben die Zeichen für Südafrika nicht mehr so gut gestanden wie heute. Der Schwung des politischen Wandels, Vertrauen der Finanzmärkte, steigende Rohstoff(export)preise und allem voran ein neuer Präsident, Cyril Ramaphosa, der seit seinem Amtsantritt einen hoffnungsfroh stimmenden dynamischen Start hingelegt hat. Der Rücktritt des von Korruptionsvorwürfen schwer belasteten Jacob Zuma und die Wahl Ramaphosas werden vielerorts in Südafrika wie Befreiungsschläge, wie ein ‚neues Erwachen‘ empfunden.

Wir bedanken uns bei Dr. Martin Schäfer, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Südafrika für seinen Gastbeitrag.


Nr.
2

Afrikapost aktuell: Der AU-EU Gipfel 2017

Am 29. und 30. November findet in Abidjan, Côte d’Ivoire, der 5. Gipfel zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union statt. Bei dem Treffen werden Staatschefs und Regierungen die Zukunft der Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten beraten und konkrete Kooperationsprojekte für die nächsten drei Jahre beschließen.

Obwohl der Gipfel sich nicht hauptsächlich mit Handelspolitik befasst, werden die in Deutschland kontrovers diskutierten Europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs) wohl auch eine Rolle bei den Diskussionen spielen. Inwiefern ist die Diskussion um die EPAs noch relevant? Vor welchen Herausforderungen steht der afrikanische Kontinent bei der Ausrichtung seiner Wirtschafts- und Handelspolitik?

 

Wir bedanken uns bei Dr. Evita Schmieg von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) für ihren Gastbeitrag.


Nr.
1

Afrikapost aktuell: Wahlen in Kenia

Kenia hat am 08. August gewählt. Amtsinhaber Präsident Uhuru Kenyatta wurde laut dem offiziellen Wahlergebnis der kenianischen Wahlkommission mit 54% der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Im Vorfeld wurden gewalttätige Auseinandersetzungen wie bei vorangegangenen Wahlen befürchtet. Obwohl der Wahlverlierer und Oppositionsführer Raila Odinga das Ergebnis nicht akzeptiert und der Regierung Wahlbetrug vorwirft, blieb es bisher weitestgehend ruhig. Für Montag, den 14.08., hat der Oppositionsführer seine Anhänger zu einem Generalstreik aufgerufen. Bleibt die Lage in Ostafrikas wichtigstem Land stabil oder ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm?


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