Wilderei in Subsahara-Afrika: Auswirkungen auf Sicherheit und Entwicklung

Mit einem jährlichen Wert von 19 Milliarden US-Dollar stellt der illegale Handel mit Wildtieren das viertgrößte illegale Geschäft weltweit dar. Er treibt Tierarten wie Nashörner, Tiger und auch Elefanten an den Rand der Ausrottung.

Trotz einer gemeinsamen UN-Resolution 2015 und internationaler Kampagnen steigt die Anzahl der geschmuggelten Ware weiter an. Welche Möglichkeiten bleiben der nationalen und internationalen Politik? Wie kann der Handel eingedämmt werden, wie können Menschenrechte gewahrt und geschützt werden? Welchen Beitrag können die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft lokal und international leisten, um Wilderei langfristig zu unterbinden und die aktuelle Krise zu bekämpfen? Diese und weitere Fragen diskutieren wir unter der Schirmherrschaft des außenpolitischen Sprechers der Grünen und Vorstandsmitglied Omid Nouripour MdB gemeinsam mit dem WWF am 29. März 2017 im Deutschen Bundestag.

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Mi, 29.03.
2017

Wilderei in Subsahara-Afrika: Auswirkungen auf Sicherheit und Entwicklung

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Mit einem jährlichen Wert von 19 Milliarden US-Dollar stellt der illegale Handel mit Wildtieren das viertgrößte illegale Geschäft weltweit dar. Er treibt Tierarten wie Nashörner, Tiger und auch Elefanten an den Rand der Ausrottung.

Die explosionshafte Zunahme der Wilderei ist eine Konsequenz steigender Nachfrage einerseits und den politischen Bedingungen in den Herkunftsländern andererseits. Bei diesen Geschäften profitieren vor allem internationale kriminelle Gruppierungen. Dies hat zunehmend auch eine politische Dimension, denn durch gesetzwidrig beschaffte Gelder finanzieren kriminelle Organisationen insbesondere in Zentralafrika lokale Konflikte und schwächen ohnehin schon schwache Staaten weiter. Damit bedroht die Wildtierkriminalität nicht nur die Artenvielfalt, sondern vor allem die Sicherheit, Entwicklung und Gesundheit der Menschen in den betroffenen Regionen.

Trotz einer gemeinsamen UN-Resolution 2015 und internationaler Kampagnen steigt die Anzahl der geschmuggelten Ware weiter an. Welche Möglichkeiten bleiben der nationalen und internationalen Politik? Wie kann der Handel eingedämmt werden, wie können Menschenrechte gewahrt und geschützt werden? Welchen Beitrag können die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft lokal und international leisten, um Wilderei langfristig zu unterbinden und die aktuelle Krise zu bekämpfen?

Diese und weitere Fragen diskutieren wir unter der Schirmherrschaft des außenpolitischen Sprechers der Grünen und Vorstandsmitglied Omid Nouripour MdB gemeinsam mit dem WWF am 29. März 2017 im Deutschen Bundestag.

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Datum: Mi, 29.03.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Deutscher Bundestag, JKH 1.302, Eingang: Dorotheenstr. 100


24.03.
2017

Unter dem Baobab: Lesung und Diskussion mit Billy Kahora

Wir freuen uns, Billy Kahora, der vor allem durch Bücher und Kurzgeschichten wie Treadmill Love, Urban Zoning und Gorilla's Apprentice bekannt geworden ist, begrüßen zu dürfen. Für diese Werke wurde er breits drei Mal für den Caine Prize for African Writing nominiert.

 

Kahora, der als Autor und Herausgeber arbeitet, wurde für seine verschiedenen Werke schon für zahlreiche Preise nominiert und gibt nebenbei Kurse im kreativen Schreiben an zahlreichen europäischen, wie ostafrikanischen Universitäten.

 

Am Freitag 24. März, laden wir Sie zu einer Lesung von und mit Billy Kahora ein. Er wird seine, für den Caine Prize for African Writing nominierte Kurzgeschichte, Gorilla's Apprentice und Auszüge aus einem bisher unveröffentlichen Roman lesen. 

 

Anschließend werden wir bei einem kleinen Imbiss mit dem Autor ins Gespräch kommen. Fragen und Anmerkungen zu seinen Werken beantwortet der Kenianer gerne.

 

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Für einen Imbiss ist gesorgt.

 

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung hier.

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Datum: 24.03.2017
Uhrzeit: 16:00 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


16.02.
2017

1. Runder Tisch 2017: Afrikas Wirtschaft im Fokus

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Politik und Wirtschaft arbeiten im Zuge der G20-Päsidentschaft der Bundesregierung intensiv an neuen Konzepten für ein stärkeres Engagement der deutschen Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Unter Federführung des Bundesfinanzministeriums (BMF) ist ein neuer „Compact with Africa“ in Vorbereitung und es ist eine „Partnerschaft mit Afrika“ Konferenz der Bundesregierung geplant. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat vor kurzem seine „Eckpunkte für einen Marshallplan mit Afrika“ vorgelegt, welche die Verstärkung deutscher Direktinvestitionen auf dem Kontinent als ein wesentliches entwicklungspolitisches Ziel definieren. Darüber hinaus liegt erstmals ein gemeinsames Konzept von BMZ und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Titel „Faire Wirtschaftspartnerschaft – Wohlstand für Afrika“ vor. Schließlich erarbeiten derzeit der Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft, die Deutsche Afrika Stiftung und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an einem konkreten praxisorientierten Positionspapier zur Stärkung von wirtschaftlichen Aktivitäten in Subsahara-Afrika.

 

Alle genannten Konzepte und Papiere widmen sich u.a. folgenden Fragestellungen:

1.) Welche Förderinstrumente motivieren deutsche Unternehmen, Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent umzusetzen?

2.) Welche Anreize kann die Politik für eine Erhöhung deutscher Direktinvestitionen bereitstellen?

3.) Welche weiteren Synergien können zwischen Entwicklungspolitik und Außenwirtschaftsförderung geschaffen werden?  

 

Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Diskussion, aus der konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträger abgeleitet  wurden. Alle Podiumsgäste waren sich einig, dass die Tätigkeiten von Wirtschaft, die Entwicklungszusammenarbeit sowie lokaler Strukturen besser verzahnt werden müssen.  Darüber hinaus betonten die Podiumsgäste, dass allein der Einsatz finanzieller Mittel keine Lösungsstrategie darstellen kann, sondern vielmehr stabile politische Rahmenbedingungen, Infrastruktur sowie wirtschaftliche Netzwerke geschaffen und erweitert werden müssen. Es wurde außerdem die Frage erörtert, inwiefern eine Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität auf dem afrikanischen Kontinent im Zusammenhang mit Migrationstendenzen nach Europa steht.

 

Programm

 

Begrüßung:

 

Andreas Lämmel MdB, Vorsitzender Arbeitskreis Afrika der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Vorstand Deutsche Afrika Stiftung

Dr. Volker Treier, Stellv. Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

 

Diskussionsrunde mit:

 

Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer, Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft

Dr. Volker Treier, Stellv. Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)

Moderation: Ingo Badoreck, Generalsekretär, Deutsche Afrika Stiftung

 

Anschließend Empfang und Imbiss.

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Datum: 16.02.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E200


11.02.
2017

Unter dem Baobab: Green White Green. Filmvorführung und Gespräch mit Abba Makama & Didi Anni Cheeka

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Nollywood ist die zweitgrößte Filmindustrie der Welt. In Nigeria werden im Jahr durchschnittlich 2.000 Filme produziert, die in erster Linie unterhalten. Auch auf der Berlinale werden seit 2004 Nollywood-Filme gezeigt.

Wir freuen uns, anlässlich seines Berlinbesuchs den Künstler und Filmemacher Abba Makama, der durch Produktionen wie „Green White Green“ oder die von Al Jazeera veröffentlichte Dokumentation „Nollywood – Something out of Nothing“ bekannt ist, in der Deutschen Afrika Stiftung begrüßen zu dürfen.

 

Am kommenden Samstag, 11. Februar, laden wir Sie ein, mit uns Abba Makamas Satire Kurzfilm „Direc-toh“, welcher 2010 auf dem InShort Film Festival mit dem Preis für den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, anzusehen.

Anschließend werden wir bei einem kleinen Imbiss mit Abba Makama und dem nigerianischen Drehbuchautor und Regisseur Didi Anni Cheekains Gespräch kommen. Welche Rolle spielt Satire in Nigeria? Welche Gesellschaftsmodelle spiegelt Nollywood wider und kann Unterhaltungsindustrie auch politisch sein? Die Moderation übernimmt Michael Hack (Woche der Kritik). 

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, der Eintritt ist kostenlos. Für einen Imbiss ist gesorgt.

 

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung hier

 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Woche der Kritik statt.

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Datum: 11.02.2017
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Deutsche Afrika Stiftung, Ziegelstraße 30, 2. Stock, 10117 Berlin


26.01.
2017

Fokus Menschenrechte: Gesellschaftspolitische Einordnung der Vorfälle von Köln

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Racial Profiling in Köln und das Konstrukt einer kollektiven Bedrohung durch überwiegend nordafrikanische Männer beschäftigt seit dem Jahres­wechsel erneut die deutsche Öffentlichkeit. Dies wird lebhaft mit Integra­tions- und Rassismusfragen verknüpft. Auch der Anschlag des Tunesiers Anis Amri auf den Berliner Breitscheidplatz hat geflüchtete Menschen und die Frage nach einer von ihnen potentiell ausgehenden Bedrohung erneut in den Vordergrund gerückt. Wer aber diskutiert eigentlich? Wie zielführend ist die Debatte und welche neuen Maßstäbe werden gesetzt?

Über diese und andere Themen tauschten sich unsere Podiumsgäste mit dem Publikum am 26.01. beim DAS Themenabend in der HU Berlin aus. Dabei übernahm Herr Prof. Dr. Ibrahima Diagne von der Humboldt-Universität zu Berlin, Seminar für Afrikawissenschaften die Begrüßung. Frau Prof. Dr. Susan Arndt von der Universität Bayreuth hielt einen Impulsreferat zum Thema „WillKommensKulturen in Deutschland. Verantwortung in Medien und Sprache“. Herr Dr. Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte berichtete anschließend  über „Die Methode des „Racial Profiling“ und das Verbot der rassistischen Diskriminierung nach Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz“. Auf dem Podium diskutierten Herr Abderrahmane Ammar (Islamwissenschaftler, freier Journalist und Soziologe), Herr Prof. Dr. Karim Fereidooni (Juniorprofessor für Didaktik der Sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum) und Frau Vicky Germain (Social Media Aktivistin und Interkulturelle Trainerin). Die Moderation übernahm Frau Dr. Ines Kappert, Leiterin des Gunda-Werner-Instituts.

 

Eine Veranstaltung der Deutschen Afrika Stiftung in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität zu Berlin und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

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Datum: 26.01.2017
Uhrzeit: 18:30
Ort: Auditorium im Jacob-und- Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister- Scholl-Straße 1-3, 10117 Berlin


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