Aktuell

Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) zum EU-Afrika-Gipfel

Im SWR-Tagesgespräch mit Pascal Fournier fordert die Afrika-Expertin ein Umdenken in Europa. Die afrikanischen Länder erwarteten keine Entwicklungshilfe, sondern Kooperation, etwa in Wirtschafts- oder Sicherheitsfragen. Mit Blick auf die Lösung gemeinsamer Probleme plädiert Eid für Pragmatismus - etwa, was die Zusammenarbeit mit fragwürdigen Regimes in Afrika betrifft.

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29.11.
2017

Dr. Uschi Eid (Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung) zum EU-Afrika-Gipfel

Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, fordert einen Kurswechsel in der europäischen Afrika-Politik. Im Interview mit dem Südwestrundfunk (SWR) kritisierte sie, dass Europa mit Blick auf Afrika noch immer zuerst in Kategorien von Entwicklungshilfe denke. „Davon müssen wir wegkommen“, sagte Eid im SWR2-Tagesgespräch. Die Afrikaner erwarteten stattdessen unter anderem „echte wirtschaftliche Kooperation“, so die frühere Entwicklungs-Staatssekretärin weiter. Hier könne man bereits durchaus eine positive Bilanz ziehen, sagte Eid und verwies auf europäische Milliardeninvestitionen in Afrika. Zugleich schränkte sie ein, dass das „natürlich nur funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen in den afrikanischen Ländern stimmen.“ Ohne ausreichende Rechtssicherheit etwa würden deutsche Unternehmen nicht in Afrika investieren – „insofern sind hier auch die Partner in Afrika gefragt“. Mit Blick Kooperationen mit zweifelhaften afrikanischen Regimes plädierte Eid für Pragmatismus. Wenn bestimmte Probleme in beiderseitigem Interesse gelöst werden müssten, komme man „gar nicht umhin, mit Staaten wie Mali, Tschad oder Niger zusammenzuarbeiten“.

 

Hier können Sie das Transkript des Interviews herunterladen.

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Datum: 29.11.2017
Uhrzeit: 7:07 Uhr
Ort: SWR2 Tagesgespräch


23.11.
2017

Nicholas Opiyo im Interview mit der taz: „Gewehrlauf zwischen den Rippen“

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Am 23. November 2017 erhielt Menschenrechtsanwalt Nicholas Opiyo den Deutschen Afrika-Preis. Im Interview mit der Auslandskorrespondentin der taz, Simone Schlindwein, sprach er über die Arbeit für seine Organisation Chapter Four Uganda, die Risiken, die dieses Engagement mit sich bringt und darüber, was der Erhalt des Deutschen Afrika-Preises für ihn bedeutet. 

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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Datum: 23.11.2017
Ort: Kampala, Uganda


21.6.
2017

phoenix-Runde:Die große Ungerechtigkeit - Millionen Menschen flüchten

Ein trauriger Rekord, den das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen zu vermelden hat. Über 65 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr auf der Flucht, so viel wie noch nie zuvor. Alleine im Jahr 2016 verließen 10 Millionen Menschen neu ihre Heimat. Die meisten Flüchtlinge kommen aus drei Ländern: Syrien, Afghanistan und dem Südsudan. Als Fluchtursachen gelten insbesondere ungelöste politische Konflikte und Hungersnöte in Folge des Klimawandels.

Wie kann den Menschen in ihrer Heimat geholfen werden? Welche wirtschaftlichen Perspektiven können für die Menschen vor Ort entwickelt werden? Welche Verantwortung tragen wir?

Alexander Kähler diskutiert mit:

- Charles M. Huber (MdB CDU, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

- Prof. Dirk Messner (Direktor Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)

- Arlette-Louise Ndakoze (Freie Journalistin)

- Ingo Badoreck (Generalsekretär, Deutsche Afrika Stiftung e.V.)

 

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Datum: 21.6.2017
Ort: phoenix


12.10.
2016

phoenix-Runde: Flucht aus Afrika- Sind wir vorbereitet?

Ganz Europa streitet über die Aufnahme Hunderttausender Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror im Nahen Osten. In dieser Diskussion wird oft vergessen, dass bereits seit Jahren Millionen Afrikaner ebenfalls auf dem mühsamen und gefährlichen Weg nach Europa sind. Und viele werden ihnen folgen. „Fluchtursachen vor Ort bekämpfen“, heißt die Zauberformel der Politik. In dieser Mission war auch Bundeskanzlerin Merkel diese Woche in Afrika unterwegs. Dabei ist nicht zuletzt die Handelspolitik der Europäer und anderer Industrienationen mit Schuld daran, dass viele Afrikaner in ihrer Heimat keine Zukunft für sich und ihre Familien sehen.

Wie sind wir aufgestellt für diese Herausforderungen? Welche Chancen bieten die Zuwanderer für uns? Was können wir tun, damit Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive haben?

Alexander Kähler diskutiert u.a. mit

- Sibylle Pfeiffer (CDU, Obfrau im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

- Christian Hanelt (Bertelsmann Stiftung)

- Dr. John Emeka Akude (RWTH Aachen)

- Ingo Badoreck (Generalsekretär Deutsche Afrika Stiftung)

 

 

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Datum: 12.10.2016
Ort: phoenix


10.10.
2016

Deutschlandfunk - Interview mit Ingo Badoreck

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Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika: "Wir müssen über eine Neujustierung nachdenken"

Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, im Gespräch mit Ann-Kathrin Büüsker

Um die Fluchtursachen in Afrika nachhaltig zu bekämpfen, müsse man über einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit nachdenken, sagte Ingo Badoreck, Generalsekretär der Deutschen Afrika Stiftung, im DLF. Es müsse viel mehr Geld für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder zur Verfügung gestellt werden.

 

http://www.deutschlandfunk.de/entwicklungszusammenarbeit-mit-afrika-wir-muessen-ueber.694.de.html?dram:article_id=368068

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Datum: 10.10.2016
Ort: Deutschlandfunk


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