22.6.2022, 08:00 - 09:00 Uhr, Berlin
Diskussion: Wahlen in Kenia – Szenarien und Perspektiven

Im Kontext der sozio-ökonomischen Auswirkungen der COVID-Pandemie, des Ukraine-Krieges und steigender Staatsverschuldung wählt Kenia am 9. August 2022 neben einem neuen Präsidenten auch parlamentarische Vertreterinnen und Vertreter auf zahlreichen Ebenen. Dem Staatspräsidenten Uhuru Kenyatta, der nach zwei Amtszeiten verfassungsgemäß abtritt, wird entweder der gegenwärtige Vizepräsident William Ruto oder Oppositionsführer Raila Odinga nachfolgen. Wie sie sich den zahlreichen gewaltigen Herausforderungen wie Armut, Jugendarbeitslosigkeit, sozialer Ungleichheit und gesellschaftliche Polarisierung annehmen wollen, verbleibt (noch) im Ungefähren.

Im Gespräch mit Bastian Schulz, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kenia sowie Idriss Hassan, Chargé d’Affaires a.i. der Botschaft der Republik Kenia in Berlin, wurden Szenarien und Perspektiven auf die kenianische Wahl und Folgen für die deutsche Politik diskutiert: Wie wirkt sich die Polarisierung zwischen Arm und Reich, Jung und Alt sowie Stadt und Land auf die Wahl aus? Welche Bedeutung hat der sogenannte „Handschlag“ und Schulterschluss zwischen Kenyatta und Odinga? Welche, über das Land hinausgehende, Auswirkungen auf die regionale Sicherheitsarchitektur am Horn von Afrika hat diese bedeutsame Wahl?

Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der Diskussion, zu der Jürgen Coße, MdB in Zusammenarbeit mit der Deutschen Afrika Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung herzlich einluden.

 

Programm

 

Begrüßung:

Jürgen Coße, MdB (SPD), Mitglied im Auswärtigen Auschuss

Diskussion:

Bastian Schulz, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kenia

Idriss Hassan, Chargé d’Affaires a.i., Botschaft der Republik Kenia in Berlin (angefragt)

Moderation:

Sabine Odhiambo, Generalsekretärin, Deutsche Afrika Stiftung

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