12.1.2021, online
Online-Diskussion: Uganda vor den Wahlen – ein Gespräch mit Bobi Wine

Am 14. Januar 2021 finden in Uganda Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die politische Atmosphäre im Land ist angespannt:  So kam es während des Wahlkampfes zu zahlreichen Verhaftungen von Oppositionellen und Unruhen im gesamten Land. Bei gewaltsamen Protesten und Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Opposition und ugandischen Sicherheitskräften im November letzten Jahres fanden über 50 Menschen den Tod. Im Dezember wurde schließlich ein Verbot aller Wahlkampfveranstaltungen erlassen, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern.

Zehn Herausforderer treten bei der Wahl gegen Präsident Yoweri Museveni (78) an, der das ostafrikanische Land seit 1986 regiert und lange Zeit als stabilisierender Faktor und enger Verbündeter des Westens galt. Spitzenkandidat und Musevenis wichtigster Herausforderer ist der Abgeordnete und Popstar Robert Kyagulanyi Ssentamu, besser bekannt unter dem Namen Bobi Wine, der gerade bei jüngeren Wählerinnen und Wählern beliebt ist. Seine politische Karriere begann Bobi Wine 2017, als er als unabhängiger Kandidat ins Nationalparlament einzog. Bei dieser Wahl geht er für das neu gegründete Oppositionsbündnis National Unity Platform ins Rennen. Während des Wahlkampfes wurde auch Bobi Wine bereits mehrfach verhaftet, zuletzt am 30. Dezember 2020.

Vor diesem Hintergrund luden die Deutsche Afrika Stiftung und Luise Amtsberg MdB zum Online-Gespräch „Uganda vor den Wahlen – ein Gespräch mit Bobi Wine“ ein.

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Programm:

Begrüßung: Luise Amtsberg MdB, Bündnis 90/ die Grünen

Einführung und Moderation: David Schwake, Generalsekretär, Deutsche Afrika Stiftung

Impuls: Bobi Wine MP, Präsidentschaftskandidat für die National Unity Platform

Q&A-Session

 

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